Brustform
Welcher BH passt zu meiner Brustform?
Zwei Personen können dieselbe BH-Größe tragen und trotzdem völlig unterschiedliche Cup-Formen brauchen. Die Größe schätzt Volumen und Bandverhältnis. Die Form entscheidet, wo dieses Volumen Platz braucht.
Erfasse deine Form, ein Merkmal nach dem anderen
Beantworte ein paar kurze Fragen zur Form, nicht zur Größe. Es gibt kein einzelnes Ergebnis. Du erhältst zu jedem beantworteten Merkmal eine Beobachtung und einen Hinweis zum Schnitt.
Frage 1 / 6
Wo liegt die Fülle in deinem Körbchen?
Frage 2 / 6
Wie weit ragt dein Gewebe vom Brustkorb nach vorn?
Frage 3 / 6
Wie breit ist deine Brustbasis (wo das Gewebe auf den Brustkorb trifft)?
Frage 4 / 6
Wie stehen deine Brüste zueinander?
Frage 5 / 6
Wie würdest du die Festigkeit deines Gewebes beschreiben?
Frage 6 / 6
Bemerkst du einen Unterschied zwischen links und rechts?
Was das nahelegt
Das sind Hinweise zur Form, keine Passform-Diagnose. Nutze den Passform-Check mit einem BH, den du bereits besitzt, für ein vollständigeres Bild. Prüfe, wie dein BH wirklich sitzt
Brustform ist keine einzelne Formkategorie
Die Form ist keine einzelne Kategorie, in die du dauerhaft passt. Sie hat mehrere unabhängige Merkmale und kann sich durch Halt, Position, Gewichtsveränderungen und Zeit verändern. Die folgenden Karten beschreiben Merkmale, auf die du achten kannst, keine festen Typen, mit denen du dich identifizieren musst.
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Fülle
Wo die Fülle relativ zum Bügel liegt, beeinflusst, welche Cup-Formen abstehen oder einschneiden. Mehr Fülle unten passt oft gut zu einem Plunge- oder Halbschalen-BH. Mehr Fülle oben oder gleichmäßige Fülle passt oft zu einem volleren, stärker strukturierten Cup. Steht ein Cup regelmäßig oben ab, obwohl er unten gut sitzt, oder umgekehrt, ist das ein Hinweis auf die Fülle, nicht auf die Größe.
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Projektion
Projektion beschreibt, wie weit das Gewebe vom Brustkorb nach vorn ragt. Eine projizierte Form kann gegen einen zu flachen Cup drücken, wodurch sich das Band enger anfühlt, als es die Maße allein vermuten lassen. Eine flachere Form kann in einem tiefen, runden Cup sichtbar leeren Raum lassen, selbst wenn das Volumen sonst stimmt.
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Brustbasis
Die Brustbasis ist die Fläche, an der das Gewebe auf den Brustkorb trifft, und genau daran muss sich der Bügel orientieren. Leerer Raum an der Cup-Seite bedeutet nicht immer, dass der Cup zu groß ist. Er kann auch bedeuten, dass der Bügel breiter ist als deine Brustbasis, ein Formproblem statt eines Volumenproblems.
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Abstand
Der Abstand beeinflusst, wie sich der Mittelsteg verhält. Eng stehende Brüste mit einem breiten oder hohen Mittelsteg verhindern häufig, dass der Steg flach anliegt, das ist ein Zusammenspiel aus Schnitt und Abstand und kein Fehler, den eine kleinere Größe beheben würde. Weiter stehende Brüste passen eher zu niedrigeren oder flexibleren Stegen.
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Gewebefestigkeit
Festeres Gewebe hält seine Form auch mit weniger eingebautem Halt, ein weniger strukturierter oder bügelloser Schnitt kann deshalb gut funktionieren. Weicheres Gewebe profitiert oft von einem stärker strukturierten oder vorgeformten Cup, der ihm einen festen Platz gibt.
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Asymmetrie
Die meisten Menschen haben einen gewissen Unterschied in Größe oder Form zwischen links und rechts, echte Symmetrie ist selten. Passe den BH zuerst an die größere Seite an und gleiche die kleinere Seite über den Träger, einen flexiblen oder elastischen Cup oder eine herausnehmbare Einlage aus.
Formmerkmale, die das Rechner-Ergebnis beeinflussen können
Umfangbasierte Maße können das nutzbare Cup-Volumen bei manchen Formen über- oder unterschätzen. Eine sehr projizierte oder asymmetrische Form lässt sich mit zwei Zahlen schwerer beschreiben als eine durchschnittliche. Wir veröffentlichen dafür keine Genauigkeitsangabe in Prozent, weil sich das allein aus Körpermaßen nicht ehrlich beziffern lässt.
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